Quelle: Neue Württembergische Zeitung (NWZ) | DAVID STELLMACHER |

Unter dem Motto „Wir gestalten unsere Stadt“ sollte der Aktionstag zur gelungeneren Inklusion von Menschen mit Behinderung auf deren konkrete Bedürfnisse hinweisen – und in sozialpolitischer Perspektive der Öffentlichkeit ein starkes Zeichen des gemeinsamen Engagements aufzeigen.

Foto: David Stellmacher Den Scheck für den inklusiven Chor aus Zell überreichte Dr. Michael Grebner von der Hohenstaufenstiftung.

„Wie kann diese Stadt, wie kann unser Landkreis Göppingen weiterentwickelt werden, damit es noch besser gelingt, dass Menschen mit Behinderung mitten unter uns sind“, unterstrich die Vorsitzende des Kreisbehindertenrings, Heike Baehrens, das Anliegen des Gleichstellungstages. Sie zeigte sich erfreut über die große Zahl an Besuchern und Ausstellern, die am Samstag den Marktplatz säumten. Zahlreiche Engagierte klärten dabei viele hundert Besucher über Inklusion, Barrierefreiheit und die eigene Arbeit auf. ...weiterlesen "Aktionstag: Inklusion gemeinsam gestalten"

Das Netzwerk „Alle dabei“ wird den Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 13. Mai auf dem Göppinger Marktplatz begehen. Ab 10 Uhr stellen sich die Vereine, Gruppen und Verbände vor. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein interessantes und unterhaltsames Programm mit vielen kreativen Aktionen. Von inklusiven Aktivitäten über musikalische und tänzerische Darbietungen bis zu kulinarischen Leckereien haben sich die Teilnehmer vieles für die Gäste einfallen lassen. Um 12.15 Uhr ...weiterlesen "EINLADUNG zum Gleichstellungstag auf dem Marktplatz Göppingen am 13. Mai"

Chancen und Wege für Junge Menschen mit Behinderung

am Mittwoch, den 10. Mai 2017 um 16:30 Uhr im Bildungszentrum der Lebenshilfe Göppingen, Vorderer Berg 50/1, Göppingen-Jebenhausen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder und Freunde des Kreisbehindertenrings Göppingen,
mit Ende der Schulzeit beginnt für alle Jugendlichen ein neuer Lebensabschnitt. Allerdings haben es Menschen mit einem Handicap nach wie vor schwerer,
auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt Fuß zu fassen.
Rainer Lippmann von der Bundesarbeitsagentur zeigt Wege ...weiterlesen "EINLADUNG „Perspektive Arbeitsmarkt“ am 10. Mai"

Quelle: Geislinger Zeitung | Claudia Burst |

Es ist noch ein weiter Weg zur Barrierefreiheit: So lautete gestern nach eineinhalb Stunden Ortsbegehung in Geislingen das Resümee von Claudia Oswald-Timmler, der Behindertenbeauftragten des Landkreises Göppingen. Sie hatte Verantwortliche aus diversen Fachbereichen eingeladen (siehe Infokasten), um gemeinsam mit unterschiedlich beeinträchtigten Menschen die Strecke vom Nel Mezzo bis zum Zentralen Omnibusbahnhof abzugehen. Ziel war es, dass alle Beteiligten die jeweiligen Schwierigkeiten von Betroffenen hautnah miterleben und dadurch bei künftigen Bau- oder Sanierungsmaßnahmen entsprechend sensibilisiert sind.

Interessant wurde es für die Vertreter des Straßenbauamts, der Geislinger Verwaltung und den Verkehrsreferenten der Polizei schon kurz nach dem Start – beim Überqueren der Werkstraße mit den beiden dortigen Verkehrsinseln. Die hatte die Stadt erst im vergangenen Jahr saniert und in diesem Zusammenhang sowohl die Gehwege abgesenkt als auch Rampen an die Verkehrsinseln gebaut, um Rollstuhlfahrern die  Auffahrt zu erleichtern. Statt Begeisterung mussten sich Oberbürgermeister Frank Dehmer und Tiefbauamtsleiter Ulrich Weingart jedoch Kritik anhören: Die Rampen seien zu steil für handbetriebene Rollstühle und für Rollatoren, der Ampel fehle das akustische Signal für Sehbehinderte, dem Überweg ein Blindenleitsystem mit entsprechend spürbaren Markierungen im Straßenbelag.

Gisela Kohle vom Stadtbehindertenring STeiGle zeigte sich enttäuscht, dass die Insel nicht ganz auf Straßenniveau abgesenkt wurde, wie es nach einer Begehung im Vorjahr angedacht war. „Wir haben die Wahl zwischen einer Vorzeigekreuzung oder möglichst vielen Stellen, die wir so weit wie möglich barrierefrei machen“, verdeutlichte Dehmer das Dilemma. Im Haushalt seien für Maßnahmen zur Barrierefreiheit 25 000 Euro pro Jahr eingestellt, damit ließen sich nicht alle Hindernisse auf Anhieb optimal beseitigen. Es müssten Kompromisse eingegangen werden. Lob erhielten Weingart und Dehmer von Gisela Kohle für die „vorbildliche Lösung“ beim Bau des Überwegs in der Mühlstraße, der bei einer aufwendigen Straßensanierung umgesetzt wurde. Auf dem Weg zum Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) fielen allen Beteiligten die nicht abgesenkten Gehwege an der Hauffstraße in Höhe der Bahnhofstraße auf. Diese verlangen von den Rollifahrern einen Umweg zur nächsten Absenkung.
...weiterlesen "Hindernisse für behinderte Menschen abbauen"

Quelle: Neue Württembergische Zeitung | ANNEROSE FISCHER-BUCHER |

An den mehr als 30 Beratungs- und Informationsständen der Ideenbörse „Freizeit und Urlaub“, die am Samstag im Göppinger Landratsamt aufgebaut waren, herrschte reges Treiben. Viele Besucher mit Kindern schauten sich die Angebote der Aussteller an, zu denen das Netzwerk „Freizeit und Inklusion“ und der Elternbeirat der Göppinger Bodelschwingh-Schule geladen hatten. Die Veranstaltung, die zum dritten Mal stattfand, soll das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung in der Freizeit fördern.

In Vertretung von Landrat Edgar Wolff stellte der Sozialdezernent des Landkreises, Hans-Peter Gramlich, bei seiner Begrüßung die „Teilhabeplanung“ des Landkreises vor. Gemeinsame Freizeit ermögliche Teilhabe, Abwechslung und Sozialkontakte und sei ein Bestandteil von Inklusion. „Niemand ist perfekt und in jedem Menschen stecken Talente“, so Gramlich, „wenn Inklusion gelingt, wird die Gesellschaft durch die Vielfalt bereichert“.
...weiterlesen "Ideenbörse als Auftakt zu Inklusionspreis"

Das zurückliegende Jahr war für den Stadtbehindertenring Geislingen besonders arbeitsintensiv.

Seit seiner Gründung im Jahr 2004 richtet die Gruppe zum 5.Mai jeden Jahres, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, eine öffentliche Veranstaltung aus.

2016 hat ...weiterlesen "STeiGle – Jahresrückblick 2016"

Quelle: Neue Württembergische Zeitung (NWZ) |

Bei den Paralympics in Rio de Janeiro sind auch zwei Athleten aus dem Kreis Göppingen dabei. Reinhold Bötzel und Markus Rehm kämpfen um Gold.

Vom 7. bis 18. September finden die Paralympics in Rio de Janeiro statt. Es wird insgesamt 526 Wettkämpfe in 23 Sportarten geben. Die Vorsitzende des Kreisbehindertenrings Göppingen Heike Baehrens freut sich, dass die Paralympics immer mehr sportbegeisterte Anhänger finden. „Die Paralympics zeigen uns, dass man auch mit einem Handicap sportliche Spitzenleistung bringen kann. Es lohnt sich, die Wettbewerbe in Brasilien im Fernsehen zu verfolgen und mit den Athleten mitzufiebern.“
...weiterlesen "Paralympics: Bötzel und Rehm mit von der Partie"

Auf der Versammlung des Kreisbehindertenrings Göppingen wurde die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens einstimmig zur neuen ehrenamtlichen Vorsitzenden gewählt und die bisherige Vorsitzende Jutta Schiller verabschiedet.

 „Es hat mich sehr gefreut, dass Mitglieder des Kreisbehindertenrings auf mich zugekommen sind und mich gefragt haben, ob ich dieses Ehrenamt übernehmen will“, berichtete Baehrens. Die Vertreter der 37 Mitgliedsverbände folgten dem Vorschlag des Vorstandes und wählten die Bundestagsabgeordnete einstimmig zur neuen Vorsitzenden.

...weiterlesen "Stabwechsel beim Kreisbehindertenring: Auf Schiller folgt Baehrens"

Inklusion : Mit allen! Von Anfang an!

 Matthias Berg – Jurist, weltweit gefragter Hornist und mehrfacher Paralympicsieger – begeisterte im Göppinger Landratsamt.

Die Vorsitzende des Kreisbehindertenrings Göppingen, Landtagsabgeordnete Jutta Schiller, begrüßte am 13.09.2015 im Hohenstaufensaal des Landratsamtes zahlreiche Gäste anlässlich des 35 – jährigen Bestehens des Dachverbandes. Vertreter der Mitgliedsverbände waren ebenso zahlreich erschienen wie Gäste aus Politik, Kirche und Ehrenamt.

In ihrer Begrüßung ...weiterlesen "Jubiläumsfeier 35-Jahre Kreisbehindertenring"