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Angehörige entlasten, Inklusion voranbringen – Parlament beschließt Angehörigen-Entlastungsgesetz

Die Göppinger Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens informiert über das Angehörigen-Entlastungsgesetz, das heute im Bundestag verabschiedet wurde.

Wenn pflegebedürftige die Kosten für ihre Pflege nicht selbst stemmen können, haben sie Anspruch auf die sogenannte Hilfe zur Pflege. Bevor die Sozialämter jedoch die Kosten übernehmen, wurden bisher die Kinder der Pflegebedürftigen darauf verpflichtet, einen finanziellen Beitrag entsprechend ihrem Einkommen zu leisten. Das hat Angehörige mit mittleren Einkommen nicht nur stark belastet, sondern pflegebedürftige Menschen teilweise davon abgehalten, nötige Versorgung in Anspruch zu nehmen.

Mit dem Angehörigenentlastungsgesetz wird jetzt Sicherheit für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen hergestellt: Zukünftig werden Angehörige erst ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro zur Finanzierung der Pflege ihrer Angehörigen herangezogen. „Das nimmt Menschen die Angst davor, ihre Kinder im Alter zu belasten“, so Heike Baehrens, Pflegebeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion. „Stattdessen steht die notwendige Versorgung bei Pflegebedürftigkeit im Mittelpunkt. Das war uns als SPD ein großes Anliegen“.

Durch die Änderung entspricht die Regelung bei der Pflege nun den bereits bestehenden Regelungen bei der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Bei Angehörigen von volljährigen Menschen mit Behinderungen, die Eingliederungshilfe nach dem Bundesteilhabegesetz erhalten, fällt der Rückgriff auf das Einkommen dann sogar vollständig weg. „Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Inklusion von Menschen mit Behinderung und ein Zeichen der Solidarität für die betroffenen Familien.“

Das Gesetz sorgt außerdem für eine dauerhafte Finanzierung der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatungsstellen(EUTBs), die bisher bis Ende 2022 befristet war. „Die EUTBs haben sich bewährt!“, so Baehrens, die auch Vorsitzende des Göppinger Kreisbehindertenrings ist. „Am Beispiel der EUTB-Beratungsstelle in Göppingen können wir sehen, wie wertvoll es ist, dass Menschen mit Behinderung auch unabhängig von der Sozialverwaltung individuelle Unterstützung und Beratung in Anspruch nehmen können. Diese wichtige Arbeit kann jetzt langfristig fortgeführt werden und das sogar mit mehr Geld als bisher.“

Zudem wird durch das Gesetz ein Budget eingeführt, das Menschen mit Behinderungen dabei unterstützt, außerhalb von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen eine betriebliche Ausbildung aufzunehmen.

 

 

Das Angehörigenentlastungsgesetz kommt. Damit gibt es bald spürbare Verbesserungen in der Sozialhilfe und bei der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Das hat das Bundeskabinett heute beschlossen.

Die Göppinger SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens erklärt: „Viele Angehörige werden vom Sozialamt in Anspruch genommen, wenn ihre Eltern oder Kinder Sozialhilfe beziehen, weil sie zum Beispiel pflegebedürftig sind.“ „Für die Angehörigen ist das eine große Belastung. Wir wollen das ändern und ihnen den Rücken stärken, damit sie sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren können. Dafür hat das Kabinett heute den Weg frei gemacht.“

Das Angehörigenentlastungsgesetz sieht vor, dass Angehörige künftig erst ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro vom Sozialamt in Anspruch genommen werden — und zwar in der gesamten Sozialhilfe. Bisher galt diese Regelung nur bei der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Für Angehörige von volljährigen Menschen mit Behinderungen, die Eingliederungshilfe nach dem Bundesteilhabegesetz erhalten, fällt dieser sogenannte Unterhaltsrückgriff in Zukunft sogar vollständig weg.

„Als Vorsitzende des Kreisbehindertenrings Göppingen begrüße ich das Gesetz noch aus einem anderen Grund: Wir werden nämlich die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung als festen Baustein der Inklusion verankern und mit mehr Geld ausstatten. Das ist eine gute Nachricht für Menschen mit Behinderungen, die Rat und Unterstützung suchen.“

Seit 2018 fördert der Bund diese Beratungsstellen, in denen Menschen mit Behinderungen vor allem von Menschen mit Behinderungen beraten werden. Auf Augenhöhe und kostenlos können sie sich über Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern und die zuständigen Anlaufstellen informieren. Bisher war die Beratung bis zum 31. Dezember 2022 befristet. Künftig wird es dieses Angebot dauerhaft geben, und es wird auch mit zusätzlichen Bundesmitteln versehen. Im Landkreis Göppingen ist der gemeinnützige Verein Viadukt Träger der Beratungsstelle in der Willi-Bleicher-Straße mit drei Beratern.

Darüber hinaus wird mit dem Angehörigenentlastungsgesetz ein Budget für Ausbildung eingeführt.  Dieses ermöglicht Menschen mit Behinderungen, außerhalb von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen eine betriebliche Ausbildung aufzunehmen.

„Mit dem Gesetz haben wir ein Paket geschnürt, das Inklusion ein großes Stück voranbringt und Angehörige gezielt unterstützt“, so Heike Baehrens.

Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens bleibt Vorsitzende

Bei der Mitgliederversammlung des Kreisbehindertenrings Göppingen standen turnusgemäß Vorstandswahlen an. Als Vorsitzende wurde die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens einstimmig wiedergewählt, ebenso die stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Michael Grebner, SPD-Kreis- und Stadtrat aus Göppingen, sowie der Göppinger CDU-Kreis- und Stadtrat Felix Gerber. Neu gewählter stellvertretender Vorsitzender ist Reinhard Grams vom Stadtbehindertenring Geislingen. Seine Erfahrungen als Rollstuhlfahrer sind besonders wertvoll für den Kreisbehindertenring, der sich weiterhin für mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und im Nahverkehr einsetzt. Auch Geschäftsführerin Tina Schiffer wurde im Amt bestätigt. Als beratendes Mitglied im Sozialausschuss des Landkreises Göppingen wurde erneut Dr. Michael Grebner benannt, der von Reinhard Grams im Verhinderungsfall vertreten wird.

Aus der aktiven Vorstandsarbeit verabschiedete sich auf eigenen Wunsch die frühere CDU-Landtagsabgeordnete Jutta Schiller. Sie war 13 Jahre Geschäftsführerin des Kreisbehindertenrings, nachdem Klaus Riegert im Jahr 2000 als damaliger CDU-Bundestagsabgeordneter den Vorsitz im Kreisbehindertenring übernahm. 2013 wurde sie zur Vorsitzenden gewählt, bevor sie sich 2016 auf die Funktion einer stellvertretenden Vorsitzenden zurückzog. Das langjährige Engagement von Jutta Schiller im Kreisbehindertenring und ihren Einsatz für Menschen mit Behinderung würdigte Dr. Michael Grebner in persönlichen Worten. Heike Baehrens als Vorsitzende unterstrich, dass Jutta Schiller viele Jahre der Motor des Kreisbehindertenrings gewesen sei. „Für diesen außergewöhnlichen ehrenamtlichen Einsatz bedanken wir uns im Namen aller Mitglieder sehr herzlich“, so Baehrens.

Der Kreisbehindertenring Göppingen ist ein Zusammenschluss von insgesamt 36 Verbänden, Initiativen und Vereinen die insgesamt ungefähr 6.000 Personen repräsentieren. Ziel ist es Gleichberechtigung, Teilhabe und Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung im Landkreis Göppingen zu erreichen.

 

Jährlich findet im Mai der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Im zweiwöchigen Aktionszeitraum der in Deutschland von der Aktion Mensch unterstützen Protestbewegung gibt es über 600 Veranstaltungen. Im Landkreis Göppingen wird der Protesttag regelmäßig vom Netzwerk "Alle Dabei!" organisiert.

Dass der Tag im Landkreis Göppingen fröhlich begangen, wird hat seit Jahren Tradition. Auch am 11. Mai werden ab 10.00 Uhr die Vereine und Initiativen der Behindertenhilfe den Göppinger Marktplatz wieder in einen fröhlichen Begegnungsort mit abwechslungsreichem Programm verwandeln. "Dort kann man erfahren, was die einzelnen Initiativen für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung leisten", so Baehrens. An den Ständen wird es zahlreiche Mitmachaktionen geben. Auch für Essen und Getränke ist gesorgt.

Beginn ist um 10 Uhr mit einem gemeinsamen Luftballonstart. Um 11 Uhr folgen Aktionen der Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Netzwerks "Alle Dabei! " und  ein Gruß von Landrat Edgar Wolff. um 12 Uhr wird der vom Landkreis und der Hohenstaufenstiftung ausgelobte Inklusionspreis verliehen. Begleitet wird der Tag musikalisch von unterschiedlichen Bands wie Taubstumm und Neuroleptica.

Unter dem Motto des diesjährigen Protesttages "#MissionInklusion - Die Zukunft beginnt mit Dir" stehen insbesondere Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt. "Wir  wollen  zeigen, dass Inklusion ein Gewinn für alle ist und dass auch Kinder mit Handicap früh in die wichtigen Entscheidungen für ihr Leben einbezogen werden müssen", erläutert die Vorsitzende des Kreisbehindertenrings Heike Baehrens, MdB.

Infobox: Wer ist das Netzwerk "Alle Dabei!" im Landkreis Göppingen: Lebenshilfe Göppingen, Viadukt e.V., Stiftung Haus Lindenhof, Diakonie Stetten, Kreisverein leben mit Behinderung,  Kreisjugendring, VHS Göppingen, Pro Familia Göppingen, Bodelschwinghschule Göppingen, Bodelschwinghschule Geislingen, Arbeits- und Lebensgemeinschaft Bad Boll, Casanova Rechberghausen, Gemeinsam leben - gemeinsam lernen, People First Göppingen, Café am Kornhausplatz, Kreisbehindertenbeauftragte, Kreisbehindertenring.

Die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung und das Thema Inklusion sind wichtige gesellschaftliche Aufgaben, denen sich das lokale Netzwerk aus dem Landkreis „Alle dabei!“ und bundesweit die „Aktion Mensch“ annehmen. Anlässlich des  „Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ findet am 11. Mai 2019 auf dem Marktplatz in Göppingen eine gemeinsame Aktion statt. Unter dem Motto “#MissionInklusion – Die Zukunft beginnt mit Dir“ werden Kinder und Jugendliche motiviert, sich für mehr Vielfalt und ein besseres Miteinander einzusetzen. „Mission Inklusion“ ist ein Aufruf, die inklusive Gestaltung unserer Lebenswelt aktiv in die Hand zu nehmen. Geboten wird ein buntes Programm beginnend um 10 Uhr mit einem Luftballonstart. Ab 11 Uhr startet die Aktion Netzwerk „Alle dabei!“ und es werden die erste Bürgermeisterin Almut Cobet, Landrat Edgar Wolff und Sozialdezernent Rudolf Dangemayr ihre Grußworte sprechen. Die Verleihung des Inklusionspreises findet um 12 Uhr statt und danach gibt es ein kreatives unterhaltsames Programm mit den Bands „Staubstumm“, „Neuroleptica“ und anderen. Ende wird gegen 14:30 Uhr sein.

In einem zweitägigen inklusiven Workshop im Bildungszentrum der Lebenshilfe haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Motto des diesjährigen Gleichstellungstages „Die Zukunft beginnt mit mir“ beschäftigt. Das Ergebnis werden die Teilnehmer am 11. Mai auf dem Göppinger Marktplatz mit Plakaten und Aktionen präsentieren. Durch den Workshop hätten die Betroffenen den Mut gefunden ihre Wünsche und Gedanken für ihre eigene Zukunft zu äußern, berichtet die zuständige Projektleiterin für das Netzwerk „ALLE DABEI“ Ruth Weber von der Lebenshilfe.

 

Internetseite: www.ilco.deDeutsche ILCO-Landesverband Baden-Württemberg e.v.

Hertbert Scheck
Gruppenleiter
Bürenstr. 4
73037 Göppingen-Maitis
Telefon: 0 71 65 10 68

Die Deutsche ILCO ist die Solidargemeinschaft von Stomaträgern (Menschen mit künstlichem Darmausgang oder künstlicher Harnableitung) und von Menschen mit Darmkrebs sowie deren Angeörigen. Ihre Arbeit ist bestimmt von den Prinzipien der Selbsthilfe, des Ehrenamtes sowie der inhaltlichen und finanziellen Unabhängigkeit. Sie orientiert sich allein an den Interessen der Stomaträger und der Menschen mit Darmkrebs.

Die Deutsche ILCO hat sich selbst verpflichtet, allen Betroffenen in Deutschland beizustehen, dass sie auch mit dem Stoma und mit einer Darmkrebserkrankung selbstbestimmt und selbständig handeln können.

 

 

Internetseite: www.diakonie-stetten.deBildtitel

Diakonie Stetten e. V.
Brückenstraße 4 Haus 5
73061 Ebersbach/Fils
Telefon: 07151 1 68 81-02

Die Diakonie Stetten hat ihren Sitz in Stetten im Remstal und beschäftigt ca. 3800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an unterschiedlichen Standorten mit dem Schwerpunkt Behindertenhilfe.

Im Landkreis Göppingen ist sie mit dem Sozialen Friedensdienst und dem Kommunalen Wohnverbund in den Gemeinden Hohenstaufen, Göppingen, Kuchen, Uhingen und Ebersbach vertreten.

Wohnangebote:

  • für Menschen mit Behinderung alleine, als Paar oder in einer Wohngemeinschaft
  • für Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen aber auch mit geringerem Assistenzbedarf

 

Internetseite: www.institut-eckwaelden.de

Institut Eckwälden
Heil- und Erziehungsinstitut für Seelenpflege-bedürftige Kinder Eckwälden e. V.
Dorfstraße 42
73087 Bad Boll-Eckwälden
Tel.: 071 64 910 00-0
E-Mail: willkommen@institut-eckwaelden.de

Das Heil- und Erziehungsinstitut für Seelenpflege-bedürftige Kinder ist eine über viele Jahrzehnte gewachsene Einrichtung der Jugend- und Eingliederungshilfe mit eigenen Schulen und einem eigenen Heim im Bad Boller Ortsteil Eckwälden.

Zentrale Arbeitsfelder:

  • eigenes sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentren mit den Förderschwerpunkten Emotionale und Soziale Entwicklung (Bildungsgang Lernen) und Geistige Entwicklung (inklusive Berufsschulstufe)
  • Betreuung im Heim und in Tagesgruppen sowie in einer inklusiven Krippe
  • heilpädagogische Einzelbetreuung in Kindergärten

Internetseite: www.lernen-foerdern-gp.deLernen Fördern e.V. Göppingen

Eberhardstr. 33
73033 Göppingen
Tel.: 07161 650 580 50
Email: kontakt@lernen-foerdern-gp.de

Der wichtigste Grundsatz unserer Arbeit ist es jedes Kind/Jugendlichen individuell nach Ressourcen, persönlichen Schwierigkeiten, Potentiale und Bedürfnisse einzuschätzen. Gemeinsam im Gespräch mit Schülern, Eltern und Lehrer versuchen wir die geeignete Unterstützungsmaßnahme für die Kinder zu finden. Dies kann im Rahmen der Schulsozialarbeit wie z.B. Therapieprojekt oder Klassenprojekte stattfinden. Ebenfalls möglich ist die gemeinsame Anregung einer Jugendhilfemaßnahme unter Federführung des Jugendamtes, die im Idealfall mit einer Verzahnung ins Schulleben durch die MitarbeiterInnen des Fördervereins durchgeführt werden kann.

Schulsozialarbeit und Jugendhilfemaßnahmen werden somit von den gleichen Mitarbeitern durchgeführt, so dass die angebotenen Hilfen aus einer Hand gestaltet werden, was sich als großer Vorteil, auch in den Kommunikationsstrukturen, erweist.

Die Kinder erhalten dadurch die Möglichkeit, ein und dieselbe Bezugsperson sowohl im Schulleben als auch außerhalb der Schule als Ansprechpartner zu haben.

Internetseite: www.selbsthilfe-krebs-geislingen.de Selbsthilfe Krebs Geislingen

Wolfgang Marasek
Rösgasse 30
73312 Geislingen an der Steige
Telefon: 0 73 31 9 46 06 96
E-Mail: w.marasek@selbsthilfe-krebs-geislingen.de

Hans-Peter Fleischer
Rösgasse 25
73312 Geislingen an der Steige
Telefon: 0 73 31 44 28 64
E-Mail: hp.fleischer@selbsthilfe-krebs-geislingen.de

Mit der Selbsthilfe Krebs Geislingen wurde ein

Kreis geschaffen, in dem man sich über Probleme und Ängste die diese Krankheit mit sich bringt austauschen kann. 

Angesprochen sind betroffene Männer und Frauen, Angehörige, sowie am Thema Krebs interessierte Personen, die Unterstützung zur Krankheitsbewältigung suchen und ihre eigenen Erfahrungen weitergeben möchten.

Gruppentreffen finden immer am letzten Mittwoch des Monats um 19:00 Uhr statt.

Interessierte, auch Nichtbetroffene, können jederzeit und ohne Anmeldung dazukommen. Vier Mal im Jahr laden wir zu diesen Terminen externe Experten ein, die zu speziellen Themen sprechen.

Treffpunkt: 
Mehrgenerationenhaus Geislingen
Schillerstraße 4 (beim Samariterstift)
73312 Geislingen an der Steige

Bei der Sitzung des Kreisbehindertenrings im Mehrfamilienhaus in Geislingen konnte die Vorsitzende Heike Baehrens, MdB ein neues Mitglied im Kreisbehindertenring begrüßen. Mit der "Selbsthilfegruppe Krebs Geislingen" hat sich dem Kreisbehindertenring nun die 36. Initative im Landkreis angeschlossen. Die Leiter der Gruppe Wolfgang Marasek und Hans-Peter Fleischer stellten den anderen Mitgliedern auf der Sitzung die Arbeit der Selbsthilfegruppe vor.

Auf der Sitzung konnten die Teilnehmer auch den neuen Schriftführer des Kreisbehindertenrings begrüßen. Einstimmig gewählt wurde der stellvertretende Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Geislingen Harald Mertineit aus Böhmenkirch.

Der Sozialdezernent des Landkreises Rudolf Dangelmayr berichtete über den Stand der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes im Kreis und stellte sich den Fragen der anwesenden Mitgliedern. Eine neu eingerichtete Anlaufstelle für Menschen mit Einschränkungen und Hilfebedarf ist die sogenannte Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB). Sie soll gewährleisten, dass Menschen mit Unterstützungsbedarf unabhängig von Kassen und anderen Kostenträgern eine umfangreiche Beratung erhalten. Dazu stellten sich die für den Landkreis Göppingen Verantwortlichen Rudolf Bede (Viadukt Hilfen für psychisch Kranke) und Silke Prandstätter (Kreisverein Leben mit Behinderungen Göppingen) vor.

Quelle: Neue Württembergische Zeitung | Peter Buyer
07.05.2018

Zum europaweiten Protesttag zur Gleichstellung zeigt das Netzwerk „Alle dabei!“ wie Inklusion in und um Göppingen geht.

Fest statt Protest: Statt mit einer Demonstration durch die Straßen zu ziehen, präsentierten Vereine und Initiativen der Behindertenhilfe ihre Arbeit und Projekte am Samstag mitten in der Stadt auf dem Marktplatz. „Inklusion von Anfang an“ war das Motto des diesjährigen Protesttags zur Gleichstellung. Mit dem Angebot auf dem Marktplatz erreiche man mehr Aufmerksamkeit und mehr Menschen als mit einer Demonstration durch die Straßen der Stadt, sagt Heike Baehrens, Vorsitzende des Kreisbehindertenrings und SPD-Bundestagsabgeordnete. Das heiße aber nicht, dass Protest nicht mehr nötig sei, „dass Thema Gleichstellung wird uns noch lange beschäftigen und es gibt immer noch viele Vorbehalte und Berührungsängste.“

Baehrens und das Netzwerk „Alle dabei!“ wollen „Barrieren abbauen“. Die gebe es weiterlesen

Europäischer Protesttag
zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung steht in diesem
Jahr unter dem Motto „Inklusion von Anfang an“. Das Göppinger Netzwerk „Alle Dabei!“
lädt Sie sehr herzlich ein, auch mit dabei zu sein am

05. Mai 2018 auf dem Göppinger Marktplatz ab 10 Uhr  ...weiterlesen "Einladung zum Gleichstellungstag am 5. Mai"

Auf der jüngsten Sitzung des Kreisbehindertenrings in Ebersbach wurde das langjährige Vorstandsmitglied Veronika Probost verabschiedet. Bereits seit den 80er Jahren engagierte sie sich im damals noch jungen Kreisbehindertenring. Ihr berufliches Engagement als Geschäftsführerin der Lebenshilfe verband sie immer eng mit dem ehrenamtlichen sozialpolitischen Engagement. Nicht nur im Kreisbehindertenring, sondern auch an vielen anderen Stellen im Landkreis. So war Veronika Probost jahrelang Mitglied im Sozialausschuss des Landkreises.

Jutta Schiller und Walter Hertle, beide stv. Vorsitzende des Kreisbehindertenrings, würdigten Probosts jahrzehntelangen Einsatz für Menschen mit Behinderung. „Frau Probost war immer ein Aktivposten im Kreisbehindertenring. Sie brachte sich nicht nur tatkräftig ein, sondern lieferte auch immer neue Ideen um auf die Situation behinderter Menschen im Landkreis aufmerksam zu machen“, so Hertle.

An der Sitzung nahm auch der Ebersbacher Bürgermeister Eberhard Keller teil, der einen kurzen Überblick über die Maßnahmen der Stadt für mehr Barrierefreiheit gab. Die Mitglieder planten auch den Infostand für den Gleichstellungstag auf dem Göppinger Markplatz am 5. Mai.

v.l. Jutta Schiller mit Veronika Probost
v.l. Jutta Schiller mit Veronika Probost
v.l. Veronika Probost, Walter Hertle, Jutta Schiller und Bürgermeister Eberhard Keller
v.l. Veronika Probost, Walter Hertle, Jutta Schiller und Bürgermeister Eberhard Keller

Quelle: Neue Württembergische Zeitung | Joa Schmid
05.12.2017

Vorweihnachtliche Bescherung bei der Göppinger Volksbank: Dieses Mal spendete das Geldinstitut 135.000 Euro an wohltätige Organisationen im Landkreis.

Auch dieses Mal strahlten Geber und Beschenkte bei Kaffee und Gutsle um die Wette: Alle Jahre wieder macht die Göppinger Volksbank am Jahresende ihren Geldbeutel auf. Dieses Mal wurden gemeinnützige Institutionen im Landkreis mit Spendenschecks im Wert von zusammen 135 000 Euro bedacht.

Rund 108 000 Euro hatte die  Volksbank bereits im Lauf des Jahres für den guten Zweck ausgegeben. Die Gelder kamen aus dem Gewinnsparen der Kunden und Mitglieder zusammen. Dabei wird monatlich weiterlesen

Quelle: Stuttgarter Nachrichten | Karen Schnebeck 

Der Filstal-Mobilitätsverbund geht einen weiteren Schritt in Richtung mehr Kundenfreundlichkeit: Er gründet einen Fahrgastbeirat.

Kreis Göppingen - Die Verkehrsplaner im Göppinger Landratsamt haben in den vergangenen Monaten immer wieder Rückschläge hinnehmen müssen. Vor allem das anhaltende Chaos auf der Filstalbahn und die Nachricht, dass der Metropol­express von Dezember 2019 an zunächst nur bis Süßen statt wie geplant bis Geislingen fährt, verärgert viele Kunden. Am Mittwoch konnte weiterlesen